Eyecatcher Unternehmensvideo: Nutzen Sie auch als KMU den preiswerten Wettbewerbsvorteil

Längst haben sich Firmenvideos im Web 2.0 etabliert. Nicht nur große Unternehmen, auch kleine und mittelständische Betriebe sollten die kostengünstige Gelegenheit nutzen, um das eigene Unternehmensprofil im Internet zu schärfen. Gründe für ein Unternehmensvideo gibt es viele. Hierdurch erhält das Unternehmen die Möglichkeit, sich online zu präsentieren und so ein positives Image aufzubauen. Zudem lassen sich komplexe Themen mit Hilfe von Bildern leichter erklären. Die Suchmaschine Google unterstützt Websites, die Videos zeigen, und belohnt sie durch ein höheres Ranking in der Trefferliste. Auf Messen können bewegte Bilder auch als Kundenmagnet eingesetzt werden.

Ist auf der Website ein Video eingebunden, lädt dies den Kunden zum längeren Verweilen ein. Generell findet Visuelles im Web seit jeher einen höheren Anklang als bloßer Text. Vor allem mit der Zunahme der mobilen Internetnutzer wächst die Bedeutung noch. Konnte der Kunde bereits beim Erstkontakt aussagekräftige Einblicke in das Unternehmen erhalten, womöglich sogar Sympathien aufbauen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf eine längerfristige, berufliche Bindung.

Dem Inhalt des Videos sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist aber, dass das Unternehmen beim Dreh das Kundenprofil im Auge hält. Handelt es sich wirklich um die reale Zielgruppe oder eher eine Wunschzielgruppe? Es sollte für den Kunden ein Mehrwert entstehen, etwa durch das Hervorheben von Alleinstellungsmerkmalen bei Produkten bzw. Dienstleistungen oder Einblicke „hinter die Kulissen“. Gerne gesehen sind Videos, die unterhalten. Passt dies jedoch nicht zum Unternehmen, bietet sich ein sachliches Video an, das dem Kunden Zusatzinformation liefert, Kompetenz zeigt und Vertrauen aufbaut.

Genauso vielfältig wie die Anbieter für den Dreh sind auch die Möglichkeiten, ein Video online zu bringen. Die Einfachste ist mit Sicherheit YouTube. Das Videoportal ist nicht nur kostenlos, der Nutzer braucht sich auch keine Gedanken um das Hosting, Streaming oder Format zu machen. Hinzu kommt die zuverlässige Verfügbarkeit. YouTube, seit 2006 Teil der Google-Familie, steht als Suchmaschine gleich an zweiter Stelle. Einziges Manko: Wer sein Video hier veröffentlicht, gibt die Rechte ab. Er erlaubt dem Portal beispielsweise, das Video für eigene Werbung zu nutzen oder sogar, Rechte an Dritte weiterzugeben. YouTube unterscheidet sich hierbei jedoch nicht von anderen, kostenlosen Alternativen wie MyVideo oder Vimeo. Neben YouTube & Co. gibt es diverse kostenpflichtige Anbieter. Ist die Rechtslage hier besser, kann es dennoch sein, dass der Anbieter bei der aufwendigeren Einpflege in die Website oder durch die schlechtere Präsenz im Internet negativ abschneidet.

Auch Mittelständler sollten in der heutigen Zeit Ihren Kunden mit einem Firmenvideo dienen. Das Unternehmen erhält nicht nur die Möglichkeit, sich selbst authentisch zu präsentieren, sondern es erhöht sich statistisch hierdurch auch der Absatz. Für den Dreh sind keine besonderen Fachkenntnisse notwendig. Bei der Wahl des Videoportals gilt abzuwägen, wie stark die eigenen Rechte geschützt werden sollen.

kt



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