Bundesbericht Forschung und Innovation: Ausgaben und Personal auf Höchststand

Im Juni hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Trends 2016 veröffentlicht. Danach steigen die Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland seit 1995 kontinuierlich. In 2014 waren es etwa 84 Mrd. Euro. Zwei Drittel davon entfallen auf die Wirtschaft. Erstmalig waren über 600.000 Menschen in diesem Bereich tätig. Damit gehört Deutschland zu den Innovationsführern in der EU und kletterte im World Competitiveness Index des Weltwirtschaftsforums auf Platz 4. Auch bei den weltweit relevanten Patentanmeldungen gehört Deutschland zur Weltspitze. Der Anteil forschungsintensiver Waren am Welthandelt liegt vor dem der USA. Lediglich China kann einen noch höheren Anteil verzeichnen.

Die Fördermaßnahmen zu Forschung und Entwicklung leiten sich aus der Hightech-Strategie der Bundesregierung ab: Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität und Zivile Sicherheit. In 2015 wurden 1,45 Mrd. Euro in die Förderung von KMU investiert. Die höchsten Beträge flossen in die Gesundheitswirtschaft, in die Luft- und Raumfahrt, in Großgeräte für die Grundlagenforschung und die Innovationsförderung des Mittelstandes. Bei den Ausgaben der Länder liegt Nordrhein-Westfalen mit über 2 Mio. Euro vor Bayern und Baden-Württemberg deutlich an der Spitze.

ak-t



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